Gemüseabo

Wer mitmacht, bezahlt für eine Gemüsetasche einen Jahresbeitrag von aktuell 1140 Franken. Der Jahresbeitrag wird jeweils am Anfang des neuen Jahres an der Mitgliederversammlung festgelegt. Solange nicht alle Gemüseabos vergeben sind, besteht die Möglichkeit auch unter dem Jahr einzusteigen. Dann reduziert sich der Jahresbeitrag anteilmässig. Mit den Erträgen aus den Gemüseabos werden die laufenden Kosten wie das Saatgut, die Arbeit der Gärtnerin, die Arbeit des Bauern und die Kosten für die Infrastruktur bezahlt und damit der Anbau des Gemüses für das gesamte Jahr ermöglicht. Das Risiko tragen die Mitglieder gemeinsam - fällt eine Ernte kleiner aus, landet auch weniger Gemüse in den Taschen, wächst das Gemüse üppig, fallen die Taschen voller aus. Die Abobeiträge werden jeweils halbjährlich im Voraus fällig, damit die laufenden Kosten bezahlt werden können. Nach Absprache mit dem Kassier ist auch eine Aufteilung auf mehrere Raten möglich.

Mitarbeit

Als Teil der Gemeinschaft, hilft jeder der mitmacht auch bei den diversen Arbeiten mit, die anfallen. Dabei ist für ein Gemüseabo der Einsatz an acht Halbtagen (je 3-4 Stunden Mitarbeit) oder vier ganzen Tagen pro Jahr vorgesehen. Die Einsätze können je nach Möglichkeiten beim Ernten, Abpacken und Verteilen des Gemüses, bei Arbeiten auf dem Feld wie Jäten oder Pflanzen geleistet werden, aber auch für Infrastrukturarbeiten oder fürs Kochen an Aktionstagen oder für Werbeauftritte brauchen wir immer wieder mal Leute. Die anstehenden Arbeiten werden von der Gärtnerin und den Vorstandsmitgliedern auf dem internen Mitgliederbereich «mein bioloca» ausgeschrieben. Die Mitglieder erhalten einen Zugang zum Mitgliederbereich und können sich für Einsätze eintragen.

Beteiligungsscheine

Bei Eintritt in den Verein erwirbt jedes Mitglied einmalig mindestens einen Beteiligungsschein von 250 Franken. Für den Bezug eines Gemüseabos sind mindestens zwei Beteiligungsscheine nötig. Mit dem Beteiligungsscheinkapital werden die langfristigen Investitionen wie Maschinen, Folientunnel und Arbeitsgeräte getätigt. Bei Austritt aus dem Verein besteht das Anrecht auf Rückzahlung des Beteiligungsscheines, sobald es die Finanzen zulassen. Sollte der Kauf der beiden Beteiligungsscheine aus finanziellen Gründen schwierig sein, kann mit dem Vorstand Kontakt aufgenommen werden.